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1. Internationales Symposium - Verteilte Stromerzeugung und intelligente Netze
Wie können Erneuerbare Energien bestmöglich in die Stromnetze integriert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der internationalen Fach-Tagung bei arsenal research in Wien.
Termin
18. - 19. Oktober 2006
Veranstaltungsort
TECHbase Vienna, Giefinggasse 2, 1210 Wien
Wien, AT
Veranstalter
- Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
- organisiert von arsenal research
Kooperationspartner
- Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs
- Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Inhaltsbeschreibung, Inhaltsverzeichnis
Ergebnisse der ersten internationalen Fachkonferenz "Dezentrale Energieerzeugung und intelligente Netze"
Erstmals trafen sich Fachexperten der Elektrizitätswirtschaft, aus Forschung, sowie Betreiber von Anlagen der Erneuerbaren Energie aber auch Vertreter des Stromregulators und der Ministerien, um darüber zu diskutieren, wie der immer größer werdende Anteil von verteilter Stromerzeugung aus Wind, Bioenergie, Solarstrom, Geothermie, Kleinwasserkraft, Kraft-Wärmekopplungen und anderen dezentralen Quellen effizient in die Stromnetze eingebracht werden kann. Klar wurde, dass dies einen markanten Wechsel hin zu aktiven, komplexen Netzwerken bedeutet, der vielfältige technologische Fragestellungen aufwirft aber auch grundsätzliche Fragen der Rahmenbedingungen.
Etwa 100 Fachleute starteten damit einen Fachdialog, bei dem wesentliche Impulse durch Experten aus den USA, Dänemark, Großbritannien und Deutschland dazu beitrugen, den internationalen Kontext klar aufzuzeigen.
Es wurden die Herausforderungen und Chancen diskutiert, die die zunehmend stärkere Verbreitung der erneuerbaren Stromerzeuger für die Stromnetze bedeuten. International existieren bereits einige Forschungsinitiativen zu dieser globalen Thematik, beispielsweise ist arsenal research neben diversen EU Forschungsprojekten auch Partner im "EU-Network of Excellence für verteilte Stromerzeugung" sowie in Forschungsplattformen der internationalen Energieagentur. National besteht nun die Notwendigkeit unter Mitwirkung von Elektrizitätswirtschaft und Bundesministerien einen derartigen Forschungsschwerpunkt einzurichten. Übereinstimmung herrschte unter den Fachteilnehmern darin, dass für Stromnetzbetreiber Innovationsfreiräume geschaffen werden müssen, um sich auf diese kommenden Entwicklungen entsprechend vorbereiten zu können. Eine intensive Kooperation zwischen Forschung, Elektrizitätswirtschaft und Anlagenerrichtern und öffentlichen Stellen ist wesentlich. Klare energiepolitische Leitlinien hinsichtlich des Einsatzes von dezentralen Erneuerbaren Energiequellen wurden gefordert, um dieser langfristigen forschungsintensiven und volkswirtschaftlich bedeutenden Aufgabenstellung die entsprechende Sicherheit zu geben.
Abbildung 1: VEO- Vorsitzender Kaupa
"Im Bereich der Netze muss dringend etwas getan werden. Es gilt Netztechnik und Netzsteuerung für die steigenden Anforderungen durch die vermehrt dezentrale Einspeisung zu rüsten. Wir brauchen innovative Lösungen"
Abbildung 2: arsenal- Geschäftsführer Plimon
"Das Arsenal steht der E-Wirtschaft als kompetenter Forschungpartner mit entsprechenden Einrichtungen zur Verfügung"
Abbildung 3: BMVIT- Abteilungsleiter Paula
"Ich könnte mir vorstellen, dass Österreich in diesem international wichtigen Forschungsfeld Europameister wird! In einem zukünftigen österreichischen Energieforschungsprogramm hat das Thema der dezentralen Erzeugung und der intelligenten Netze sicher einen entscheidenden Stellenwert."
Abbildung 4: arsenal- Abteilungsleiter Fechner
"Resumé der Tagung: Ich bin sehr beeindruckt von der intensiven Diskussion und dem Engagement der österreichischen Elektrizitätsunternehmen in diesem Themenbereich. Die österreichischen Beiträge können sich im internationalen Vergleich bereits durchaus sehen lassen."
Publikationen
Tagungsband
1. Internationales Symposium - Verteilte Stromerzeugung und intelligente Netze
Herausgeber: bmvit
Deutsch, 64 Seiten
Downloads zur Publikation
Vorträge
Dezentrale Erzeugung im internationalen Kontext
Dezentrale Erzeugung in Österreich
Dezentrale Erzeugung aus Sicht der Netzbetreiber
Christof Wittwer, Fraunhofer Institut Solare Energiesysteme (1.1 MB)
Österreichische Forschungs- Highlights aus der Programmlinie Energiesysteme der Zukunft
Entwicklungsrahmen für Dezentrale Erzeugung in Österreich
Innovationsansätze für die österreichische Wirtschaft
Weitere Downloads
Dezentrale Stromerzeugung und intelligente Netze
Forschungsimpulse für Energiesysteme der Zukunft
Forschungsforum 5/2006
Herausgeber: BMVIT
Deutsch, 6 Seiten, vergriffen
Weitere Informationen
Downloads zur Publikation
Das Forschungsforum ist eine vierteljährlich erscheinende kostenlose Publikationsreihe des Bundesministeriums fur Verkehr, Innovation und Technologie die über Ergebnisse aus Forschung, Technologie und Entwicklung in den Bereichen Energie, Umwelt und Verkehr berichtet.
Kontaktadresse
Nähere Informationen erhalten Sie bei arsenal research unter 050 550 - 6497